Satzung des Klub Kurzhaar Nordmark e.V. (02.03.1991)

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

1. Der Verein trägt den Namen ,,Klub Kurzhaar Nordmark e. V. ,,

2. Der Verein hat seinen Sitz in Eutin. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts

    Eutin eingetragen.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Aufgaben und Ziele

 

Die Aufgaben und Ziele des Vereins sind:

1. Förderung und Reinzucht nach den Richtlinien über den Standart: ,,Kurzhaariger

   Deutscher Vorstehhund,, .

2. Ausrichtung von Zuchtschauen ( Pfostenschauen) nach den Richtlinien über den

   Standart: ,,Kurzhaariger Deutscher Vorstehhund,, .

3. Ausrichtung von Zuchtausleseprüfungen wie Derby, Prinz Solms Memorial, Alters-

   zuchtprüfungen, Internationale Feld- und Wasserprüfungen und Kleemann- und

   Diana-Prüfungen nach den Prüfungsordnungen des Deutsch Kurzhaar Verbandes.

4. Ausrichtung von Verbandsprüfungen des JGHV einschließlich Verbandsgebrauchs-,

   Schweißprüfungen, Verlorenbringen- und Bringtreueprüfungen nach den Richtlinien

   des JGHV.

5. Mitgliedschaft beim ,,Deutsch Kurzhaar Verband,, und dem ,,Jagdgebrauchshunde

   verband,,.

6. Zusammenarbeit und Kontaktpflege mit dem ,,Deutschen Jagdschutzverband,, und

   speziell dem Landesjagdverband Schleswig Holstein.

7. Förderung und Ausbildung des Richternachwuchses und Weiterbildung der Ver-

   bandsrichter durch regelmäßige Durchführung entsprechender Lehrgänge.

8. Förderung des Tierschutzes durch Zucht, Ausbildung, Führung und Prüfung von

   brauchbaren Deutschen Kurzhaarigen Vorstehhunden.

9. Der Klub Kurzhaar Nordmark e. V.anerkennt und unterwirft sich der Satzung sowie

   der Disziplinar- und Verbandsgerichtsordnung des JGHV und dessen Bestimmungen.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

1. Eine auf Gewinn gerichtete Tätigkeit des Klubs ist ebenso ausgeschlossen wie die

   Beschäftigung mit politischen und religiösen Fragen.

2.a) Die Durchführung der in § 2 bezeichneten Aufgaben und Ziele des Klubs dient

      ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken, auch im Sinne des Ab-

      schnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke,, der Abgabenordnung.

  b) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

      Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet 

    werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

1. Der Verein hat ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.

2. Mitglied kann jede natürliche Person werden.

3. Gewerbsmäßige Hundehändler sind von der Mitgliedschaft auszuschließen.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

 

1. Die Aufnahme als ordentliches Mitglied ist schriftlich bei seinem Vorstandsmitglied

   des Vereins zu beantragen.

2. Im Falle der Ablehnung des Antrages ist der Vorstand zur Angabe von Gründen

   nicht verpflichtet.

3. Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft erkennt das Mitglied die Satzung in der jeweils

   gültigen Fassung an.

 

§ 6 Erlöschen der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluß und bei Nichtzahlung

   des Jahresbeitrages.

2. Der Austritt eines Mitgliedes kann nur zum Schluß eines Geschäftsjahres erfolgen.

   Er ist dem 1. Vorsitzenden schriftlich bis zum 30.09. eines Jahres zu erklären.

3. Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand nach Anhörung des betreffenden

   Mitgliedes bei groben Verstößen gegen die Satzung und die Weidgerechtigkeit

   sowie bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen vereinsschädigenden Verhaltens.

   Der Ausschluß und die Ausschlußgründe sind dem Mitglied durch eingeschriebenen

   Brief mitzuteilen. Gegen diese Entscheidung kann es innerhalb von 14 Tagen nach

   Zustellung ebenfalls durch eingeschriebenen Brief beim 1. Vorsitzenden Berufung

   einlegen.

4. Der Vorstand beruft jetzt ein Schiedsgericht ein. Das Schiedsgericht setzt sich

   zusammen aus 4 Klubmitgliedern, von denen 2 vom Vorstand und 2 vom Auszu-

   schließenden benannt werden. Das 5. Mitglied ist der 1. Vorsitzende des Klubs,

   der die Verhandlung leitet.

   Das Schiedsgericht hat innerhalb von 4 Wochen nach Eingang der Berufung mit

   einfacher Stimmenmehrheit zu entscheiden.

5. Nichtzahlung des Jahresbeitrages berechtigt den Vorstand zum Ausschluß des

    Mitglieds. Hiergegen ist eine Berufung nicht zulässig. Der Verein kann den rück-

    ständigen Betrag zwangsweise eintreiben .

6. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

§ 7 Ehrenmitglieder - Ehrenvorsitzende

 

1. Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder ernannt werden, die sich hervorragende

   Verdienste um den Verein oder auf jagdkynologischem Gebiet erworben haben.

   Im letzteren Fall können auch Nichtmitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

   Die Ernennung erfolgt durch den Vorstand.

2. Zu Ehrenvorsitzenden können frühere Vorsitzende ernannt werden, deren Ver-

   dienste- wie für Ehrenmitglieder beschrieben- überragend sind. Die Ernennung

   erfolgt durch Beschluß der ordentlichen Mitgliederversammlung. Die Ernennung

   zum Ehrenmitglied oder Ehrenvorsitzenden wird durch eine Urkunde bestätigt.

 

§ 8 Beiträge und Rechnungslegung

 

1. Die Höhe der Jahresbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der

   Jahresbeitrag ist bis zum 31.03. des laufenden Geschäftsjahres zu zahlen. Ehren-

   mitglieder sind beitragsfrei.

2. Die Buchführung über das Vereinsvermögen, sowie über Einnahmen und Ausgaben

   haben den Grundsätzen ordnungsgemäßer Rechnungslegung zu entsprechen.

   Die Buchführung ist innerhalb eines Monats nach Ablauf des Geschäftsjahres, min-

   destens aber 14 Tage vor der Jahreshauptversammlung von zwei Kassenprüfern 

   zu prüfen. Die Kassenprüfer haben der Mitgliederversammlung über Art, Umfang 

   und Ergebnis ihrer Prüfung zu berichten. Der Schatzmeister soll den Mitgliedern

   mit der Einladung zur Mitgliederversammlung eine Kurzfassung des Kassenberichts

   zusenden.

 

§ 9 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

   I. die Mitgliederversammlung

  II. der Vorstand

 

I. Mitgliederversammlung

   Die ordentliche Mitgliederversammlung wird jährlich vom 1. Vorsitzenden einbe-

   rufen (im Verhinderungsfalle vom 2. Vorsitzenden) und findet im ersten Quartal

   des neuen Geschäftsjahres statt.

   Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, in der die Be-

   schlüsse festgehalten werden. Diese Niederschrift ist vom Protokollführer zu

   unterschreiben. Die Beschlüsse sind den Mitgliedern mit dem nächsten Rund-

   schreiben bekannt zu geben. Diese Mitgliederversammlung besteht aus den 

   ordentlichen und Ehrenmitgliedern. Einfache Beschlüsse der Mitgliederversamm-

   lung werden mit Stimmenmehrheit gefaßt, während zur Satzungsänderung und zur

   Ernennung von Ehrenvorsitzenden eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder

   erforderlich ist. Wahlen in der Mitgliederversammlung erfolgen per Akklamation.

   Stellen jedoch mindestens 5 Mitglieder den Antrag auf geheime Wahl, ist durch 

   Abgabe von Stimmzetteln geheim zu wählen.

   Der Mitgliederversammlung ist vorbehalten:

   1. die Wahl des Vorstandes

   2. die Wahl der Kassenprüfer auf jeweils 2 Jahre

   3. die Prüfung der Jahresrechnung und die Entlastung des Vorstandes

   4. die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages

   5. die Ernennung von Ehrenvorsitzenden

   6. die Satzungsänderung und

   7. die Auflösung des Vereins.

   Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vorstand bei Bedarf einbe-

   rufen. Sie müssen vom Vorstand einberufen werden, wenn 20 Mitglieder dies

   schriftlich unter Angabe des Grundes beantragen. Die Einladungen zu allen Mit-

   gliederversammlungen müssen mit einer Frist von 2 Wochen schriftlich eingehen

   und eine Bekanntgabe der Tagesordnung enthalten.

   Jedes Mitglied ist berechtigt, beim Vorstand Anträge zur Tagesordnung zu stellen,

   die mindestens 1 Woche vor Versammlungstermin schriftlich beim 1. Vorsitzenden

   vorliegen müssen. 

 

II. Vorstand

   Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

   1. dem 1. Vorsitzenden

   2. dem 2. Vorsitzenden

   3. dem Schriftführer

   4. dem Schatzmeister

   5. dem Zuchtwart

   6. 1. Beisitzer und

   7. 2. Beisitzer.

   Er wird von der Mitgliederversammlung im Wechsel auf die Dauer von 4 Jahren ge-

   wählt. Die Wahl der Vorstandsmitglieder Nr. 2,4,6 erfolgt erstmalig auf die Dauer

   von 2 Jahren. Danach beträgt die Amtszeit aller Vorstandsmitglieder 4 Jahre.

   Die Amtsdauer endet mit der Wahl des Nachfolgers. Scheidet ein Vorstandsmitglied

   während seiner Amtsperiode aus, so kann der Vorstand bis zur Neuwahl durch die

   nächste ordentliche Mitgliederversammlung dieses Amt kommissarisch besetzen.

   Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der 1. und der 2. Vorsitzende. Jeder

   von ihnen ist berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.

   Im Innenverhältnis ist die Vertretungsbefugnis des 2. Vorsitzenden jedoch auf den

   Verhinderungsfall des 1. Vorsitzenden beschränkt. Der Vorstand kann ein Vor-

   standsmitglied mit der Geschäftsführung beauftragen.

   Die Vorstandssitzungen beruft der 1. Vorsitzende ein. Er ist zur Einberufung ver-

   pflichtet, wenn dies von mindestens 2 Vorstandsmitgliedern gefordert wird.

   Die Einladungen sollen 8 Tage vor der Sitzung erfolgen. Der ordnungs- und frist-

   gerecht einberufene Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 4 Vorstands-

   mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet in allen Fällen, die nach der

   Satzung nicht der Beschlußfassung der Mitgliederversammlung unterliegen. Jedes

   Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme

   des 1. Vorsitzenden bzw. bei dessen Verhinderung die des 2. Vorsitzenden.

   Der Vorstand kann weitere Vereinsmitglieder mit speziellen Aufgaben betrauen.

   Diese Mitglieder können zu den Vorstandssitzungen geladen werden, haben jedoch

   keine Stimme im Vorstand.

 

§ 10 Auflösung

 

   Die Auflösung des Vereins kann nur erfolgen, wenn diese bei der Einladung aus-

   drücklich als Tagesordnungspunkt genannt worden ist und 2/3 der anwesenden

   Vereinsmitglieder der Auflösung zustimmen.

   Im Falle der Auflösung darf das Vereinsvermögen nur zur Förderung weidgerechter

   jagdlicher Zwecke verwendet werden. Die Verwendung des Vereinsvermögens muß

   von 3/4 der anwesenden Mitglieder unmittelbar nach dem Auflösungsbeschluß be-

   stimmt werden.

 

 

 

     Weddelbrook, 06.02.1990

 

 

     Die Satzungskommission:

 

 

    K. Meinert, Chr. Claussen, H. Behrens, O. Naujoks